Prüfungsnoten und Eigenarten, Vol. 2

Wie bereits vor geraumer Zeit festgehalten, haben die einzelnen Modulnoten so ihre Tücken. Im Falle des MBA-Studiengangs an der FOM haben die individuellen Einzelnoten zwar eine deutlich geringere Gewichtung, dennoch zeigen massive Ausreißer nach Unten oder Oben durchaus Wirkung.

In diesem Studiengang ist die Gesamtnote auch massiv von der Master-Thesis abhängig. Laut meiner Prüfungsordnung (in der Fassung vom 01.09.2011) setzt sich die Gesamtnote nämlich gemäß § 32 Abschluss des Studiums, Ermittlung der Gesamtnote wie folgt zusammen:

(2) Für die Bewertung der Master-Prüfung wird eine Gesamtnote gebildet, die sich aus den Noten der studienbegleitenden Prüfungen gem. § 23 sowie der Benotung der Master-Thesis gem. § 28 und des Kolloquiums gem. § 30 zusammensetzt.

(3) Die Gesamtnote der Master-Prüfung ergibt sich aus dem arithmetischen Mittel aller Modulnoten. Die Bewertung der prüfungspflichtigen Fächer macht 65/90, die Note der Master-Thesis und des Kolloquiums 25/90 der Abschlussnote aus. Die Gesamtnote von Master-Thesis und Kolloquium wird zu 1/4 aus der Note des Kolloquiums und zu 3/4 aus der Note der Master-Thesis gebildet.

(4) Die Berechnung der Gesamtnote der Master-Prüfung erfolgt nach dem gleichen Prinzip wie die Berechnung der Modulnoten. § 23 gilt entsprechend.

Im Klartext heißt dieses, dass ich auf Basis meiner bereits vorhandenen Modulnoten im Maximalfall zwischen einer 1.8 und einer 2.6 landen kann – die realistischen Ergebnisse dürften hierbei allerdings eher zwischen einer 1.9 und 2.3 liegen.

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