Prüfungsnoten und ihre Eigenarten

Es ist schon irgendwie erstaunlich, wie sehr eine einzelne Prüfungsnote das gesamte Ergebnis beeinflussen kann.
Wie bereits angekündigt muss eine Ersatzprüfung für das Modul 01679 abgelegt werden und ich habe mal geprüft, wie dieses mit der in Bezug auf eine mögliche Gesamtnote interagiert.

Grundlage hier zu stellt die aktuelle Prüfungsordnung im Studiengang Master of Computer Science der Fernuni in Hagen dar. Dort läßt sich unter § 17 Bewertung der Prüfungsleistungen, Bildung der Noten und Bestehen der Master-Prüfung das Schema wie folgt entnehmen:

(4) Die Gesamtnote der bestandenen Master-Prüfung errechnet sich aus dem Durchschnitt der Noten der Modulprüfungen und der doppelt gewichteten Note der Abschlussarbeit. Die Gesamtnote lautet
bei einem Durchschnitt bis 1,5 = sehr gut,
bei einem Durchschnitt über 1,5 bis 2,5 = gut,
bei einem Durchschnitt über 2,5 bis 3,5 = befriedigend,
bei einem Durchschnitt über 3,5 bis 4,0 = ausreichend.

(5) Bei der Bildung der Gesamtnote wird nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt; alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen.

Für mich bedeutet dieses, dass ich rechnerisch aufgrund der bereits vorhandenen Noten zwischen einer 1.4 und einer 2.9 lande. Anvisiert ist natürlich das Spektrum zwischen 1.5 und 2.0 – letztendlich müsste für eine Note jenseits der 2.3 auf den letzten Metern auch schon einiges schief laufen.

Wenn ich den Aufwand betrachte, ist das sicherlich gerechtfertigt. Ohne vorhandene Kenntnisse oder intensive Beschäftigung mit den Themen kann hier leider kein Blumentopf gewonnen werden. Dieses läßt sich auch den vorhandenen Prüfungsprotokollen entnehmen.

Ein Gedanke zu “Prüfungsnoten und ihre Eigenarten

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