Modulabschluss 01729

Datei 23.09.15, 14 15 33Heute habe ich die letzte Master-Prüfung meines Studiengangs Wirtschaftsinformatik an der Fernuni Hagen bei Herrn Prof. Dr. Schiffmann vom Lehrgebiet für Rechnerarchitektur abgelegt und bestanden. Somit sind nun alle Prüfungsleistungen erfüllt.

Es handelte sich bei der Prüfung um das Fach „Advanced Parallel Computing“ (Modul 01729). Inhaltlich ehrlich gesagt überhaupt nicht meine Ecke, letztlich aber mit etwas Aufwand durchaus machbar. Bei diesem Modul bestand aufgrund der geringen „Nachfrage“ die Option zu einer mündlichen Prüfung, welche bei mir auch gut gelaufen ist.

Transfer-Event MPhil/PhD an der UWS

Im Rahmen meines diesjährigen Aufenthalts an der UWS in Paisley habe ich mein Transfer-Event für meinen MPhil/PhD erfolgreich abgelegt. Dieser ist gemäß Research Study Guide wie folgt definiert:

The transfer event should function as a mini viva examination, providing students with an opportunity to present their research findings to an audience which consists of the supervisory team, other students, external persons if relevant, and the assessor. The purpose of the event is to ensure, in overall terms, the continuing viability and originality of the research project and that the student is capable of completing a PhD.“

Damit ist nun diese Hürde auch offiziellen genommen und ich kann mich der weiteren Arbeit ihm Rahmen der Promotion widmen.

Klausurenmarathon WS2014/15

Gemäß meines Berichts zum Zwischenstand im M.Sc. Wirtschaftsinformatik an der FernUni Hagen wollte ich ja Klausurtechnisch etwas reinklotzen. Das habe ich auch gemacht und darf nun auf einen Monat mit mehreren Prüfungen zurückblicken.

Die Auswahl an Klausurorten der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft sind ja gräßlich und eigentlich eine Zumutung, nichts desto Trotz habe ich mich dann gleich mehrfach nach Düsseldorf geschleppt und dort die Klausuren

  • Grundlagen des Marketing (31621)
  • Business/IT-Alignment (32701)
  • Business Intelligence (32711)

abgelegt. Einzig die Klausur zu E-Business Management (32301) durfte ich in den Räumen der Uni Hamburg ablegen.

Die jeweiligen Ergebnisse betrachte ich mit durchwachsenen Gefühlen und kann den Klausurausgang teilweise ausgesprochen schlecht abschätzen. Dennoch heißt es erstmal einige Wochen auf die endgültige Note warten, dabei rechne ich persönlich nicht mit einer Rückmeldung vor Mitte/Ende Mai. Aber wer weiss, vielleicht werde ich ja doch früher überrascht..

Die „kleinen Doktorgrade“

Wer seinen Lebenslauf etwas aufhübschen möchte und bereits ein Masterstudium (oder etwas äquivalentes) in Geistes-, Sozial-, Rechts- oder Naturwissenschaften erfolgreich abgeschlossen hat, kann nach ein bis zwei zusätzlichen Semestern den Grad eines JuDr, RNDr, PhDr, PaedDr, PharmDr, ThDr oder ThLic draufsetzen. Diese so genannten „kleinen Doktorgrade“ waren zwischenzeitlich abgeschafft, erlebten jedoch gegen Ende der 90er eine Wiedergeburt und sind in Gebieten der ehemaligen Tschechoslowakei weit verbreitet. Sie gelten als Vorstufe zu einer regulären Promotion und beinhalten keine eigenständige wissenschaftliche Forschung.

Verliehen werden diese Grade an vielen Hochschulen bzw. Universitäten in der Slowakei oder Tschechien. Entsprechende Institutionen verfügen in der Regel über den anabin-Status H+, d.h. diese sind im jeweiligen Herkunftsland in maßgeblicher Weise als Hochschulen anerkannt – akkreditiert, attestiert o.ä. – und ausgehend davon in Deutschland ebenfalls als Hochschulen anzusehen.

Dabei gibt es jedoch ein paar Hürden und Dinge, die zu beachten sind.. Der Prüfling unterzieht sich vor Ort einem Rigorosum,  welches sich z.B. an der Fakultät für Management der Comenius Universität in Bratislava aus drei Bestandteilen zusammensetzt. Hierzu gehören gemäß den veröffentlichten Infos (Rigorous Examination Procedures)

  • eine schriftliche Thesis vom Umfang einer Masterarbeit,
  • die mündliche öffentliche Verteidigung der Arbeit, sowie
  • zusätzliche mündliche Prüfungen in mindestens zwei der folgenden Fachgebiete:
    1. Financial Management
    2. Strategic Management
    3. Marketing Management
    4. Human Resources Management
    5. Organization Behavior
    6. Management Information Systems

Nach erfolgreichem Abschluss wird dem Prüfling an der CU dann ein zusätzlicher Grad verliehen, nämlich der

PhDr. – Doktor der Philosophie (cs, sk: doktor filozofie, la: philosophiae doctor)

Hierfür wird jedoch vor allem der Nachweis der Befähigung verlangt, sich neue Erkenntnisse der Wissenschaft anzueignen und schöpferisch in die Praxis umzusetzen. Damit ist ein schriftliches Werk gemeint, welches den Anforderungen an wissenschaftliche Arbeiten entspricht. Dafür kann entweder eine gänzlich neue Thesis angefertigt oder eine bestehende Masterarbeit inhaltlich ausgebaut werden. Sicherlich durchaus interessant für Kandidaten, die ihre Arbeit als Basis für eine reguläre Promotion angefertigt haben. Schliesslich sollten diese durchaus in der Lage sein, passende Inhalte für die benötigte schriftliche Arbeit zu generieren.

Durch die zusätzlichen Pflicht-Themen in den mündlichen Prüfungen wird ein wenig um das eigentliche Thesis-Thema herum abgeklopft. Das Zauberwort heißt wohl Diversifikation..

Zu beachten ist ebenfalls, dass diese kleinen Doktorgrade nicht auf der dritten Stufe der Bologna-Klassifikation stehen und damit keinesfalls einem Doktorgrad in Deutschland äquivalent sind. Der Absolvent des abgespeckten Programms mit dem Grad eines PhDr ist auch nicht Doktor im Sinne einer Promotion und darf sich – zumindest in Deutschland – gemäß Kultusministerkonferenz auch keinesfalls so nennen bzw. die gekürzte Schreibweise (Dr.) benutzen, sondern eben ausschliesslich die offiziell verliehene Schreibweise verwenden. Für ein reguläres Promotionsstudium inkl. Dissertation werden die entsprechenden wissenschaftlichen Forschungsdoktorgrade verliehen – der vergleichbare Titel zum PhDr. wäre der

PhD. – Doktor (sk: doktor, la: philosophiae doctor)

Die Abgrenzung durch unterschiedliche Namen macht auch Sinn, fehlt hier u.a. doch eindeutig der verpflichtende Bezug zur eigenständigen wissenschaftlichen Arbeit. Damit ist für mich auch Unterschied zwischen PhD und einem PhDr mehr als offensichtlich. Dennoch gibt es eine ganze Reihe von Fällen, wo Beteiligte dieses beflissen ignorieren und hierdurch Titelmißbrauch begangen haben..

Letztlich ist so ein kleiner Doktorgrad aufgrund der zu erfüllenden Anforderungen definitiv nicht geschenkt und erst recht auch nicht umsonst – für Immatrikulation, Prüfung, usw. werden typischerweise Gebühren erhoben! Diese entsprechen in etwa den sonst üblichen Semsterkosten an anderen europäischen Hochschulen..

CBPP Zertifikat

Heute konnte ich die angestrebte Zertifizierung zum Certified Business Process Professional (CBPP) inkl. der dazu notwendigen Prüfung erfolgreich abschliessen.

Die Zertifizierung war in Form einer Multiple Choice-Prüfung mit 120 Fragen, angesetzt auf 180 Minuten. Nach deutlich unter einer Stunde war ich bereits fertig und durfte ein paar Minuten später das positive Ergebnis der Auswertung erfahren.

Damit bin ich in dem Kontext ‚BPM‘ nun mehr oder weniger komplett zertifiziert – bliebe für mich nur noch die Prüfung zum Certified Business Analysis Professional (CBAP) der IIBA bzw. EABA sowie die Folgestufen des OCEB. Ich mutmaße jedoch, dass sich der CBPP gegenüber dem OCEB aufgrund der umfangreicheren Inhalte sowie des starken Verbandes im Hintergrund international weiter durchsetzen wird.

Wie auch immer, ein dazugehöriges Zertifikat wird irgendwann per Post zugesendet – da lasse ich mich mal überraschen.

CPRE Zertifikat

Die Zertifizierung zum Certified Professional for Requirements Engineering (CPRE) noch vor dem Jahresende 2014 abzuschliessen, liess sich leider nicht realisieren. Das habe ich allerdings Heute nachgeholt und die Prüfung abgelegt.

Dazu war ich bei wieder bei New Horizons – einem Prüfungscenter von Pearson VUE in Hamburg-Wandsbek – und habe dort eine Multiple Choice-Prüfung über mich ergehen lassen. Diese war insgesamt auf 75 Minuten angesetzt, nach gut 30 Minuten war ich bereits durch. Die Fragen waren teilweise deutlich spezifischer und gefühlt schwieriger als die Musterfragen, welche das IREB zur Verfügung gestellt hat. Dennoch habe ich problemlos bestanden und das Ergebnis gleich im Anschluss mitgeteilt bekommen.

Ein dazugehöriges Zertifikat wird später per Post zugesendet. Damit heißt es also warten..

Klausurorte WS2014/15 – WFT?!?

Ich wollte in diesem Semester ja ein paar Modul-Prüfungen ablegen, um den Studiengang M.Sc. Wirtschaftsinformatik an der FernUniversität Hagen endlich abzuschliessen. Guter Plan, leider sieht sich die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft nicht in der Lage ein paar sinnvolle Prüfungsorte anzubieten. So habe ich doch tatsächlich die Auswahl zwischenden folgenden Städten

  • Budapest (A03)
  • Düsseldorf (D)
  • München (M)
  • Potsdam (PO)
  • St. Petersburg (A12)

Wenn die Prüfungen alle zusammengefasst an 2-3 Tagen wären, könnte ich damit ja leben. Die Realität heißt aber jeweils eine Prüfung am 06.03., 09.03., 24.03. sowie 27.03.2015. Somit muss ich wohl oder übel jeweils pro Klausur vor Ort antanzen. Ätzend!!!

Die Kollegen aus der Fakultät für Mathematik/Informatik sind glücklicherweise besser organisiert. Deren Klausuren darf ich (wie bereits in der Vergangenheit) in Hamburg schreiben, allerdings steht dieses Semester für mich dort nur eine Prüfung auf dem Programm.

Prüfung zum CPRE

indexBevor das Jahr gänzlich verstreicht, plane ich noch eine weitere Zertifizierung abzulegen. Es handelt sich hierbei um die Prüfung zum Certified Professional for Requirements Engineering, kurz CPRE. Dieses ist ein dreistufiges international standardisiertes Programm zur Ausbildung und Zertifizierung im Bereich des Requirements Engineerings.

Das Ganze wird vom International Requirements Engineering Board (IREB) angeboten, ein teilnehmendes Pearson VUE-Prüfungszentrum (IT-Power4You) liegt unweit meines Büros.

Im Rahmen der Ausbildung zum Certified Professional for Requirements Engineering werden Kenntnisse und Techniken vermittelt, die zu einem strukturierten, systematischen Vorgehen bei der Erfassung, Analyse, Dokumentation und Management von Anforderungen und somit zur Qualitätsverbesserung der Systementwicklung beitragen.

Der Themenbereich zu RE ist zwar nicht direkt in meinem Fokus, allerdings ergeben sich durchaus Überschneidungen. U.a. bin ich ja auch im GI-Arbeitskreis zu Requirements Engineering & Business Process Management – Konkurrenz oder Symbiose (RE&BPM) tätig und fliege (voraussichtlich) auch zur RE’15 nach Ottawa.

Basis der Prüfung stellt das Buch Basiswissen Requirements Engineering: Aus- und Weiterbildung nach IREB-Standard zum Certified Professional for Requirements Engineering Foundation Level, welches sich bei Amazon unter diesem Link bestellen läßt. Die ISBN lautet 978-3898647717.

Prüfung zum CBPP

Wie bereits vor einiger Zeit erwähnt, existiert neben der Zertifizierung zum bereits abgeschlossenen OCEB auch noch die Prüfung zum CBPP.

CBPP und OCEB unterscheiden sich in vielen Punkten wie z.B. dem notwendigen Nachweis von BPM-Praxiserfahrung bei der CBPP. In diversen Vergleichen wird außerdem festgehalten, dass die inhaltliche Überschneidung der beiden Prüfungen gering ist. Grundlegende OCEB-Prüfungsanteile wie Modellierungstechniken wie BPMN, BMM etc. sind in der CBPP-Prüfung kaum enthalten. Dort geht es mehr um prinzipielle Fragen in der Anwendung von BPM.

Die Zertifizierung zum CBPP läßt sich in Deutschland bei der Gesellschaft für Organisation (gfo) ablegen – dort bin ich selbstverständlich auch Mitglied. Von der zuständigen Stelle habe ich heute Rückmeldung erhalten, dass die Vorbedingung (2.500 Std. berufspraktische Erfahrung sowie zusätzlich 2.500 Std. Aus- und Weiterbildung) für die Zulassung zur Prüfung bei mir erfüllt ist.

Nun heißt es einen Termin für einen Vorbereitungskurs sowie die Prüfung zu finden. Bis dahin muss das BPM CBOK gelesen werden. Es stellt das gültige Rahmenwerk für die Zertifizierung dar, beziehen läßt es sich bei Amazon unter diesem Link. Die entsprechende ISBN lautet 978-3921313916.

Seminar-Präsenztag an der FUH

Den vergangenen Freitag (27.06.2014) durfte ich an der FernUniversität Hagen in Hagen verbringen. Zuletzt bin ich vor knapp zwei Jahren vor Ort gewesen, damals noch für die letzten mündlichen Prüfungen im abgeschlossenen Studiengang M.Sc. Praktische Informatik.

Der aktuelle Anlaß war mein Pflichtseminar zu verteilten Systemen und CSCW/L  im Studiengang M.Sc. Wirtschaftsinformatik. Dieses wurde vom Lehrgebiet Kooperative Systeme als Sammelseminar (Kombination aus 1914/19914 und 1915/19915) durch Prof. Dr. Jörg M. Haake, apl. Prof. Dr. Christian Icking und Dr. Lihong Ma angeboten.

Für einen Seminarschein wurde eine schriftliche Ausarbeitung und ein Vortrag zum jeweiligen Thema erwartet, jeweils von zwei kooperierenden Teilnehmern gemeinsam. Aus diesem Grund wurden die Studierenden bei Zuteilung eines Seminarplatzes in Zweiergruppen aufgeteilt und mussten anschliessend eines der folgenden Themen aufbereiten

  • Säuberungsstrategien für Flashspeicher
  • Gleichmäßige Benutzung von Flashspeicher durch aktiven Umzug von statischen Daten
  • Flash-Dateisysteme
  • Echtzeit-Linux mit Xenomai und Adeos
  • Ein Ansatz zur Kombination von User-Threads und Kernel-Threads
  • Das Betriebssystem in der Cloud
  • Dezentrale Benutzer-Authentifikation in einem globalen Dateisystem
  • Optimistische Replikation
  • Evaluation von CSCL/W/Social-Software bezüglich des Potentials zur Verbesserung des Wissensmanagements
  • Verteile Systeme für die Speicherung strukturierter Daten
  • Das Google File System

Die abschliessende Präsenzveranstaltung vor Ort in Hagen dauerte einen ganzen Tag und bestand aus Vorträgen der Teilnehmerteams zu den bearbeiteten Themen. Nach erfolgreicher Bearbeitung der Seminararbeit sowie der Vorstellung (ca. 30 min Vortrag sowie 10 min Diskussion) durfte der unbenotete Leistungsnachweis direkt mit nach Hause genommen werden. An dieser Stelle noch ein große Dankeschön an meinen Mitstreiter Lutz Hühnken, einem IT-Professional aus Hamburg. Gemeinsam haben wir unser Thema Dezentrale Benutzer-Authentifikation in einem globalen Dateisystem ja noch ganz gut über die Bühne gebracht..