Wirtschaftsinformatik abgeschlossen

msc2Zum Wintersemester 2012/13 bin ich nach meinem Abschluss in praktischer Informatik in den Studiengang M.Sc. Wirtschaftsinformatik an der FernUniversität Hagen eingestiegen. Diesen konnte ich mit der letzten Prüfung im September 2015 nun ebenfalls beenden und verfüge somit jetzt sowohl über Mastergrade in der praktischen als auch der angewandten Informatik.

Das Zeugnis sowie die entsprechende Urkunde gemäß aktueller PO zum Abschluß als

Master of Science (M.Sc.)

liegen inzwischen vor, den Entschluss für meinen Abschied von der FernUni habe ich bereits vor einiger Zeit gefällt und mit der Exmatrikulation ist dieses nun auch amtlich.

Organisatorisch (zum Zweiten!) sowie inhaltlich hatte ich so meine Problemchen mit diesem Studiengang, für Fragen zum Studium stehe ich daher gerne per Email zur Verfügung – gleiches gilt natürlich für Fragestellungen bzgl. der belegten Module oder Prüfungen.

Tschüss FernUniversität Hagen

logo-fernuni-hagenNun ist es tatsächlich soweit und ich verabschiede mich nach gut vier Jahren und zwei Studiengängen von der FernUniversität in Hagen.

Das Studium an der Hochschule war zwar nicht immer nach meinem Geschmack und hatte mitunter seine Tücken. So musste ich hier aufgrund der entsprechenden Prüfungsordnung das eine oder andere Modul mitnehmen, mit dessen Inhalt ich mich vermutlich sonst niemals freiwillig auseinandergesetzt hätte. Auch war ich – besonders im letzten Studiengangnicht stets ein vorbildlicher Student. Dennoch brachte mir das breite Spektrum der gewählten Module aus den abgeschlossenen Studiengängen M.Sc. Praktische Informatik sowie M.Sc. Wirtschaftsinformatik interessante Einblicke. Sowohl in klassischen Bereichen der Informatik, interdisziplinären Thematiken der Wirtschaftsinformatik als auch in betriebswissenschaftlichen Sachverhalten. Und letztlich ging es mir doch genau darum..

So habe ich über die letzten Jahre zusätzlich u.a. die folgenden Module bezogen, selbst wenn ich darin u.U. keine Prüfung abgelegte. Dazu gehörten

  • Business Intelligence (42200)
  • Integrale Führung – Die Integration von Individuum und Organisation und das integrale Modell der Führung in/von Organisationen (42080)
  • Marketing (41631)
  • Marktforschung und Sektorales Marketing (41631)
  • Organisation I-III (41661, 41662, 41663)
  • Organizational Behavior I-IV (41710, 41711, 41712, 41713)

Als heutzutage unendlich weiserer Mensch muss ich jedoch festhalten, dass die Motivation für einzelne Module letztlich überhaupt keine Rolle spielt. Studierende müssen ggfs. gezwungen werden über den Tellerrand zu schauen, um Neues zu entdecken. Eine Erkenntnis, für die ich persönlich sehr lange brauchte aber irgendwann verinnerlichte. Dennoch erstaunt es mich, dass mir ausgerechnet ein Themengebiet wie Rechnerarchitektur am meisten lag und ich in Fächern wie PC-TechnologieVirtuelle Maschinen, Mobile Computing oder Advanced Parallel Computing die besten Noten erzielen konnte.

Zusammenfassend und rückblickend waren es ein paar interessante sowie bereichernde Jahre, welche ich auch nicht missen mag. Letztlich ist die Entscheidung aus dem April 2011 mich an der FernUni in Hagen einzuschreiben der ursprüngliche Beginn von diesem Blog. Daher sage ich Heute mit einem lachenden und einem weinenden Auge

Danke und Tschüss, liebe FernUniversität!

Aktuell würde ich Brief und Siegel geben, dass ich niemals wieder an die FernUniversität bzw. in die Stadt Hagen zurückkommen werde – aber man sollte ja niemals nie sagen und wer weiss was kommt und die ferne Zukunft bringt.. 🙂

Übrigens, die FernUni kann inzwischen auf eine 40-jährige Geschichte zurückschauen. So fanden 2015 in Hagen die Feierlichkeiten zum 40. Jubiläumsjahr statt. Wer mag kann sich auch die beeindruckenden Zahlen zur FUH bzw. die Studierendenentwicklung von 1975-2015 anschauen. Weiter so, wenn auch ohne mich..

Modulabschluss 01729

Datei 23.09.15, 14 15 33Heute habe ich die letzte Master-Prüfung meines Studiengangs Wirtschaftsinformatik an der Fernuni Hagen bei Herrn Prof. Dr. Schiffmann vom Lehrgebiet für Rechnerarchitektur abgelegt und bestanden. Somit sind nun alle Prüfungsleistungen erfüllt.

Es handelte sich bei der Prüfung um das Fach „Advanced Parallel Computing“ (Modul 01729). Inhaltlich ehrlich gesagt überhaupt nicht meine Ecke, letztlich aber mit etwas Aufwand durchaus machbar. Bei diesem Modul bestand aufgrund der geringen „Nachfrage“ die Option zu einer mündlichen Prüfung, welche bei mir auch gut gelaufen ist.

Die „kleinen Doktorgrade“

Wer seinen Lebenslauf etwas aufhübschen möchte und bereits ein Masterstudium (oder etwas äquivalentes) in Geistes-, Sozial-, Rechts- oder Naturwissenschaften erfolgreich abgeschlossen hat, kann nach ein bis zwei zusätzlichen Semestern den Grad eines JuDr, RNDr, PhDr, PaedDr, PharmDr, ThDr oder ThLic draufsetzen. Diese so genannten „kleinen Doktorgrade“ waren zwischenzeitlich abgeschafft, erlebten jedoch gegen Ende der 90er eine Wiedergeburt und sind in Gebieten der ehemaligen Tschechoslowakei weit verbreitet. Sie gelten als Vorstufe zu einer regulären Promotion und beinhalten keine eigenständige wissenschaftliche Forschung.

Verliehen werden diese Grade an vielen Hochschulen bzw. Universitäten in der Slowakei oder Tschechien. Entsprechende Institutionen verfügen in der Regel über den anabin-Status H+, d.h. diese sind im jeweiligen Herkunftsland in maßgeblicher Weise als Hochschulen anerkannt – akkreditiert, attestiert o.ä. – und ausgehend davon in Deutschland ebenfalls als Hochschulen anzusehen.

Dabei gibt es jedoch ein paar Hürden und Dinge, die zu beachten sind.. Der Prüfling unterzieht sich vor Ort einem Rigorosum,  welches sich z.B. an der Fakultät für Management der Comenius Universität in Bratislava aus drei Bestandteilen zusammensetzt. Hierzu gehören gemäß den veröffentlichten Infos (Rigorous Examination Procedures)

  • eine schriftliche Thesis vom Umfang einer Masterarbeit,
  • die mündliche öffentliche Verteidigung der Arbeit, sowie
  • zusätzliche mündliche Prüfungen in mindestens zwei der folgenden Fachgebiete:
    1. Financial Management
    2. Strategic Management
    3. Marketing Management
    4. Human Resources Management
    5. Organization Behavior
    6. Management Information Systems

Nach erfolgreichem Abschluss wird dem Prüfling an der CU dann ein zusätzlicher Grad verliehen, nämlich der

PhDr. – Doktor der Philosophie (cs, sk: doktor filozofie, la: philosophiae doctor)

Hierfür wird jedoch vor allem der Nachweis der Befähigung verlangt, sich neue Erkenntnisse der Wissenschaft anzueignen und schöpferisch in die Praxis umzusetzen. Damit ist ein schriftliches Werk gemeint, welches den Anforderungen an wissenschaftliche Arbeiten entspricht. Dafür kann entweder eine gänzlich neue Thesis angefertigt oder eine bestehende Masterarbeit inhaltlich ausgebaut werden. Sicherlich durchaus interessant für Kandidaten, die ihre Arbeit als Basis für eine reguläre Promotion angefertigt haben. Schliesslich sollten diese durchaus in der Lage sein, passende Inhalte für die benötigte schriftliche Arbeit zu generieren.

Durch die zusätzlichen Pflicht-Themen in den mündlichen Prüfungen wird ein wenig um das eigentliche Thesis-Thema herum abgeklopft. Das Zauberwort heißt wohl Diversifikation..

Zu beachten ist ebenfalls, dass diese kleinen Doktorgrade nicht auf der dritten Stufe der Bologna-Klassifikation stehen und damit keinesfalls einem Doktorgrad in Deutschland äquivalent sind. Der Absolvent des abgespeckten Programms mit dem Grad eines PhDr ist auch nicht Doktor im Sinne einer Promotion und darf sich – zumindest in Deutschland – gemäß Kultusministerkonferenz auch keinesfalls so nennen bzw. die gekürzte Schreibweise (Dr.) benutzen, sondern eben ausschliesslich die offiziell verliehene Schreibweise verwenden. Für ein reguläres Promotionsstudium inkl. Dissertation werden die entsprechenden wissenschaftlichen Forschungsdoktorgrade verliehen – der vergleichbare Titel zum PhDr. wäre der

PhD. – Doktor (sk: doktor, la: philosophiae doctor)

Die Abgrenzung durch unterschiedliche Namen macht auch Sinn, fehlt hier u.a. doch eindeutig der verpflichtende Bezug zur eigenständigen wissenschaftlichen Arbeit. Damit ist für mich auch Unterschied zwischen PhD und einem PhDr mehr als offensichtlich. Dennoch gibt es eine ganze Reihe von Fällen, wo Beteiligte dieses beflissen ignorieren und hierdurch Titelmißbrauch begangen haben..

Letztlich ist so ein kleiner Doktorgrad aufgrund der zu erfüllenden Anforderungen definitiv nicht geschenkt und erst recht auch nicht umsonst – für Immatrikulation, Prüfung, usw. werden typischerweise Gebühren erhoben! Diese entsprechen in etwa den sonst üblichen Semsterkosten an anderen europäischen Hochschulen..

Zwischenstand M.Sc. Wirt-Inf

Nach dem Abschluss des Seminars am vergangenen Freitag habe ich meine Liste der offenen Module für den Studiengang M.Sc. Wirtschaftsinformatik an der FernUniversität in Hagen einmal angeschaut. Für einen Antrag auf Ausstellung eines Masterzeugnisses fehlen inzwischen nur noch vier Klausuren.

Die Bilanz der vergangenen Semester ist allerdings mau. Ich habe zuletzt für das Studium recht wenig Aufwand betrieben. Teilweise wurden gar keine Module belegt oder nur „angeschaut“ jedoch keine Prüfungen abgelegt. Das muss sich nun ändern..

SS12

WS12

SS13

WS13

SS14

WS14

SS15

Erledigt Belegt – Erledigt Bearbeitet – Erledigt Erledigt – Erledigt Geplant

Ich habe zu diesem Zweck fünf mehr oder weniger passende Module aus dem entsprechenden Modulkatalog belegt und suche mir nach der Sichtung aus, welche ich tatsächlich als Klausur ablegen möchte. Darunter fallen teilweise auch bereits früher belegte Inhalte (in neuer Überarbeitung). Es handelt sich um die Module

  • Grundlagen des Marketing (31621)
  • E-Business Management (32301)
  • Integrale Führung (32671)
  • Business/IT-Alignment (32701)
  • Business Intelligence (32711)

Die entsprechenden Klausuren sollen in den beiden kommenden Semestern (WS2014/2015 bzw. SS2015) abgeschlossen werden. Alle anderen Leistungen inkl. Abschlussarbeit sind bereits vorhanden und damit kann hoffentlich zu diesen Studiengang auch endlich ein Haken auf meiner ToDo-Liste gemacht werden.

Seminarplatz 01915/19915

Vor einigen Tagen habe ich per Email den Hinweis erhalten, dass ich einen Seminarplatz im Seminar 01915 „Verteilte Systeme und CSCW/L“ bzw. 19915 „Verteilte Systeme und CSCW/L für Master Wirtschaftsinformatik“ im kommenden Sommersemester 2014 erhalten habe. Damit ist mir aus den beiden Optionen auch bevorzugtes Seminar zugewiesen worden.

Die Betreuer werden wohl demnächst zwecks Themenvergabe mit mir Kontakt aufnehmen und ich darf mich somit überraschen lassen, was dort so auf mich zukommt.

Neuer Lehrauftrag

Neben meinen bestehenden Lehraufträgen an HAW und FOM kommt nun ein weiteres Fach hinzu. Es handelt sich hierbei um das Modul Interdisziplinäre Aspekte der Wirtschaftsinformatik aus dem 2. Semester des Masterstudiengangs IT-Management an der FOM in Hamburg und wird von mir zum kommenden Sommersemester 2014 erstmalig durchgeführt. Damit habe ich nun auch den Sprung von Bachelor- zu Masterstudiengängen geschafft und lasse mich mal überraschen, was für ein Publikum mich dort erwartet.

Interessanterweise müsste ich mit meinen vorhandenen Scheinen aus vergangenen, abgeschlossenen oder aktuellen Studiengängen den FOM-Studiengang IT-Management inhaltlich nahezu komplett abdecken bzw. anrechnen lassen können.. 🙂

Master@IBM

Im Rahmen des Master@IBM-Programm hat das IT- und Beratungsunternehmen IBM hat zahlreiche Masterstellen ausgeschrieben, diese sind u.a. in den Bereichen

  • Marketing und Vertrieb,
  • IT-Consulting,
  • Personal sowie
  • Finanzen und Controlling

Wer angenommen wird, absolviert ab dem Wintersemester 2013/2014 oder dem Sommersemester 2014 einen berufsbegleitenden Masterstudiengang (z.B. an der FOM Hochschule) und arbeitet während dessen parallel in einer Fachabteilung bei IBM. Dabei übernimmt das Unternehmen die Studiengebühren und bietet im Gegenzug verantwortungsvolle Aufgaben sowie eine feste Vergütung.

Weitere Details und der Link zur Bewerbung finden sich direkt auf der Master@IBM-Seite bei IBM.

Prüfungsauftakt

Heute durfte ich bereits um 06:45 Uhr im Flieger von Hamburg nach Düsseldorf platznehmen, damit ich pünktlich zum Klausurstart um 09:00 Uhr an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf war. Dabei handelt es sich natürlich um eine Prüfungsleistung innerhalb des Studiengangs M.Sc. Wirtschaftsinformatik an der FernUniversität in Hagen.

Dort fand die erste von drei Klausuren innerhalb der kommenden 3 Wochen statt. Neben dem Modul „Grundlagen des Marketing“ stehen noch „IT-Governance“ und „Business Intelligence“ an – dann habe ich mein Soll für dieses Semester erfüllt.
Nach der Reihe von mündlichen Prüfungen im Studiengang M.Sc. Praktische Informatik und den Hausarbeiten im MBA an der FOM in Hamburg ist die schriftliche Klausur durchaus ungewohnt.. Aber das wird schon wieder – viel schlimmer war das frühe Aufstehen.. 🙂

1. Klausurzulassung in Hagen im WS2012/13

Heute habe ich die erste Korrektur einer Moduleinsendeaufgabe zum Studiengang M.Sc. Wirtschaftsinformatik an der FernUniversität in Hagen im Briefkasten gefunden. Es handelt sich dabei um das Modul IT-Governance (42500).

Gemäß Modulbeschreibung erlangt man die Klausurzulassung, wenn mindestens eine von zwei EAs erfolgreich – d.h. jeweils mit mindestens 50% der möglichen Punkte – bestanden wurde. In dieser EA haben ich 94% erreicht, die zweite EA werde ich mir also schenken.

Warten wir mal auf die Ergebnisse der restlichen EAs (Modul 41621 und 42200), die ebenfalls bereits im November nach Hagen geschickt wurden.