Vertrauensdozent der GI an der FOM

Mit sofortiger Wirkung wurde mir die ehrenamtliche Tätigkeit des Vertrauensdozenten der Gesellschaft für Informatik e.V. an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management am Studienstandort Hamburg übertragen.

Darüber freue ich mich persönlich sehr – letztlich war eine Präsenz der GI an der FOM, zumindest in Hamburg, bislang nicht wirklich spürbar. Umfragen zu Beginn einer Vorlesungsreihe zeigten häufig eine sehr geringe Mitgliederquote unter meinen Studierenden auf. Der Schwerpunkt der Vertrauensdozentinnen und Vertrauensdozenten setzt genau hier an, so dienen diese Vertreter der Repräsentation der GI an ihrer jeweiligen Hochschule. Damit soll die Bindung der Mitglieder in der Hochschule erhöht und neue Mitglieder unter den Studierenden sowie dem Lehrpersonal gewonnen werden.

Eine (nach den Hochschulstandorten) sortierte Übersicht der >150 bestehenden Ansprechpartner/Hochschulen findet sich hier.

Neuer Lehrauftrag

Neben meinen bestehenden Lehraufträgen an HAW und FOM kommt nun ein weiteres Fach hinzu. Es handelt sich hierbei um das Modul Interdisziplinäre Aspekte der Wirtschaftsinformatik aus dem 2. Semester des Masterstudiengangs IT-Management an der FOM in Hamburg und wird von mir zum kommenden Sommersemester 2014 erstmalig durchgeführt. Damit habe ich nun auch den Sprung von Bachelor- zu Masterstudiengängen geschafft und lasse mich mal überraschen, was für ein Publikum mich dort erwartet.

Interessanterweise müsste ich mit meinen vorhandenen Scheinen aus vergangenen, abgeschlossenen oder aktuellen Studiengängen den FOM-Studiengang IT-Management inhaltlich nahezu komplett abdecken bzw. anrechnen lassen können.. 🙂

HAW-Promotionskooperationen im Hamburger Abendblatt

Am 14.12.2013 berichtete das Hamburger Abendblatt über die Hürden von Fachhochschul-Absolventen auf dem Weg zur Promotion.

Dabei wurde u.a. auf die derzeitige Situation meiner Kommilitonen an der HAW Hamburg eingegangen, hierbei im Allgemeinen auf die bestehende Promotionskooperationen der HAW Hamburg und der UWS in Paisley und in diesem Kontext im Speziellen auch auf meinen ehemaligen Mit-Promovend Dr. Johannes Hinckeldeyn. Johannes und ich haben/hatten den selben Supervisor in Schottland, nämlich Dr. Rob Dekkers.

Nachdem in Schleswig-Holstein voraussichtlich in 2014/2015 die Promotion an Fachhochschulen möglich sein wird, stellt sich die Frage ob die Hamburgische Wissenschaftsbehörde diesem Vorschlag mittel- bis langfristig folgen wird. Aktuell will die BWF die Universitäten der Hansestadt jedoch nur verpflichten, kooperative Promotionsprogramme mit der HAW einzurichten und hierbei eine Diskriminierung von FH-Absolventen durch die Universitäten nicht mehr zulässig ist. Aus eigener Erfahrung weiß ich jedoch, dass ein solches Vorgehen an der Universität Hamburg im Bereich Wirtschaftsinformatik scheinbar zur Regel gehört(e) – wobei ich letztlich nebem dem „bemängelten“ B.Sc. einer Fachhochschule auch noch einen M.Sc. einer deutschen Universität vorweisen konnte.

So ist die Sachlage zur Promotion in Hamburg noch nicht optimal geklärt, dennoch zeigt sich ein Schritt in die richtige Richtung.

Viel Glück!

Meinen Teilnehmern aus dem Modul IT-Basics an der FOM Hamburg wünsche ich alles Gute zur Klausur am 21.12.2013. Ehrlich gesagt gehe ich davon aus, dass es keinerlei bösen Überraschungen gibt – aber manchmal steckt der Fehler ja im Detail..

Gleiches gilt selbstverständlich auch für die Leidgenossen an der HAW Hamburg im Modul Wirtschaftsinformatik I. Diese haben ja noch einige Tage als Schonfrist, dennoch hoffe ich mitte Januar auf vorbereitete Prüfungsteilnehmer – schliesslich kann man auch in einer mündlichen Prüfung durchfallen..

Promotionsrecht für Fachhochschulen in Schleswig-Holstein?

Gemäß aktuellen Informationen des Ministeriums für Bildung und Wissenschaft des Landes Schleswig-Holstein und Berichten von Spiegel Online sowie der Süddeutschen Zeitung plant die schleswig-holsteinische Bildungsministerin Waltraud Wende ein neues Hochschulgesetzt, welches Fachhochschulen das Promotionsrecht einräume.

Zum Procedere sagt Prof. Dr. Wende u.a., dass

in Zusammenarbeit mit den FHs [..] bereits ein konkretes Regelwerk entwickelt [wurde], wie zukünftig die Qualität der Promotion gesichert werden kann. Wir koppeln – wie im angelsächsischen Wissenschaftssystem üblich – Betreuung und Begutachtung der Promotion voneinander ab.

Das abschliessende Gutachten soll durch drei bestellte Gutachter erfolgen, wobei von diesen mindestens Zwei von einer Universität kommen müssen. Zusätzlich darf keiner der Gutachtern die Arbeit betreut haben.

Der entsprechende Entwurf soll bereits Anfang 2014 ins Kabinett eingebracht werden und die Novellierung des Hochschulgesetzes zum Ende des kommendes Jahres abgeschlossen werden. Damit wäre Schleswig-Holstein ab 2015 das erste Bundesland, in welchem die Promotion an Fachhochschulen möglich ist.

Erste Veranstaltung an der HAW

Wie bereits erwähnt, halte ich in diesem Wintersemester u.a. an der HAW Hamburg eine Teil-Vorlesung. Es handelt sich um den Kurs Wirtschaftsinformatik I Teil 2 im Bachelor-Studiengang Marketing/Technische Betriebswirtschaftslehre.

Offiziell fand die erste Veranstaltung hierzu bereits letzte Woche statt, diese konnte von mir jedoch nicht abgehalten werden und ich wurde durch meinen Doktorvater Herrn Prof. Weißbach vertreten. Nachdem heute jedoch endlich alle administrativen und technischen Hürden behoben wurden, ist am 24. September dort mein erster Auftritt.

Das zugrundeliegende Skript zum Praktikum bzw. der korrespondierenden Vorlesung ist jedoch nicht von mir. Es handelt sich um eine Fassung, welche bereits in den vergangenen Semestern genutzt wurde und die Studierenden in das Themenumfeld der Softwareentwicklung einführen soll. Der Schwerpunkt liegt auf zugrundeliegenden Strukturen/Techniken des Programmierens sowie dem systematischen Testen. Ich bin schon sehr gespannt, was genau mich erwartet.

Bildung als Grundlage für eine bessere Zukunft

FotoAls Belohnung für die Fertigstellung der MBA-Thesis sowie als „Arbeitsgerät“ für meine Lehrtätigkeit an FOM sowie HAW Hamburg habe ich in der letzten Woche einen neuen Füllfederhalter erworben.

Welches andere Schreibgerät für ein Engagement in Bildung und Lehre hätte ich hier wählen können, als ein Meisterstück Classique aus der Signature for Good-Serie vom Traditionsunternehmen Montblanc? Mit diesem Programm unterstützt Montblanc aktiv die Bildungsprojekte der UNICEF, um Kindern auf der ganzen Welt zu helfen. Der Slogan der Kampagne lautet

Bildung als Grundlage für eine bessere Zukunft

und paßt thematisch somit hervorragend. Für Korrekturen, Anmerkungen und ähnliches habe ich natürlich gleich ein Fäßchen roter Tinte gekauft..

Weitere Informationen zum Signature for Good-Programm gibt es direkt bei Montblanc.

P.S. Als guter Hanseat besteht natürlich eine besondere Bindung zu Montblanc – schliesslich befindet sich in meiner Heimatstadt Hamburg auch der Stammsitz des Unternehmens.

Lehre und mehr..

1_Merkblatt_LABereits vor der Aufnahme meiner Promotion stand für mich fest, dass ich wieder eine Lehrtätigkeit übernehmen möchte – irgendwo gehört lernen und lehren für mich zusammen. Erfahrungen hierzu habe ich bereits im WS2004/05 sowie SS2005 an der Leuphana Universität Lüneburg in einer Vorlesung zu Programmiersprachen und Datenbanksysteme gesammelt. Nun erhielt ich vor ein paar Tagen eine Email aus der Fakultät Wirtschaft und Soziales an der HAW in Hamburg, dass ich zum WS2013/14 als Lehrbeauftragter eingeplant bin.

Übernehmen werde ich einen Teil der Vorlesung „Wirtschaftsinformatik 1“, welcher vorher durch meinen Doktorvater Herrn Prof. Dr. Rüdiger Weißbach gehalten wurde.

Mitte dieses Monats klärt sich ebenfalls, ob ich möglicherweise an der FOM in Hamburg eine ähnliche Vorlesung – zumindestens in Teilen – mit übernehmen darf. Nach meinem dort abgeschlossenen B.Sc. sowie dem (voraussichtlich) bis zum Herbst beendeten MBA würde ich dieser Hochschule gerne irgendwie erhalten bleiben.